UC-Infrastruktur für mobile Geräte nachrüsten

Wenn Unified Communications (UC) auch über mobile Geräte im Unternehmen möglich sein soll, dann müssen Sie wohl bei Richtlinien und WLAN nachbessern.

Es gibt einige zu beachtende Aspekte, wenn man mobile Geräte in einer UC-Infrastruktur (Unified Communications) unterstützen möchte. Zunächst einmal müssen Sie evaluieren, ob Ihre Anwender die Telefone tatsächlich aktualisieren. Im positiven Fall ist die Frage, ob die Infrastruktur diese Updates auch unterstützt. 

Zum Glück ist es in der Regel so, dass Updates Probleme reparieren und nicht kreieren. Bei kleineren Veröffentlichungen ist normalerweise überhaupt kein Problem gegeben. Große Versionssprünge setzen aber häufig Tests im Netzwerk voraus. Außerdem sollten Sie eine Richtlinie an die Anwender ausgeben, dass Updates erst dann eingespielt werden dürfen, wenn die IT-Abteilung grünes Licht dafür gegeben hat. Es kommt an dieser Stelle aber auch auf das Betriebssystem des Gerätes an. Vielleicht ist so eine mobile oder BYOD-Richtlinie gar nicht erst notwendig.

Bei den UC-Services gilt, dass die meisten Anbieter auf Rückwärtskompatibilität achten. Große, neue Versionen werden in der Regel auf den am häufigsten eingesetzten mobilen Betriebssystemen getestet. Sollte der Service eines Anbieters Probleme verursachen, kaufen ihn Anwender ganz einfach nicht oder bleiben ihm nicht treu. Persönlich glaube ich, dass Applikationen von Drittanbietern die größeren Sorgenkinder sind.

Computerversionen von UC-Smartphones sollten ebenfalls von einem Betriebssystem-Update auf das nächste gut funktionieren. Die Anbieter testen ihre Geräte meist ausgiebig, um garantieren zu können, dass es an dieser Stelle keine Probleme gibt. Sollten dennoch welche auftauchen, können Sie mit einem Upgrade oder einem Patch rechnen, der sich darum kümmert. 

Kurz gesagt: Die Anbieter sollten sich so gut um Sie und Ihre Geräte sorgen, dass Sie möglichst wenig Arbeit damit haben. Zahlen Sie einfach die Wartungsgebühren und versichern Sie sich, dass die empfohlene Konfiguration eingesetzt wird. Das macht Ihr Leben wesentlich einfacher.

Probleme bekommen Sie möglicherweise mit Limits bei der Bandbreite. Das liegt einfach daran, dass immer mehr mobile Geräte das Netzwerk für die Kommunikation nutzen. Neue drahtlose Standards wie zum Beispiel 802.11ac können an dieser Stelle eine Hilfe sein. 

Ein paar Upgrades bei der Netzwerkverdrahtung sind wahrscheinlich schon nötig, aber die neuen Access Points wirken sich positiv auf die Leistungsfähigkeit des WLANs und entsprechend auf die Bandbreite aus. Wollen Sie wegen Brandbreitenproblemen beim WLAN nachrüsten, dann halten Sie unbedingt nach 802.11ac Ausschau. Die höhere Geschwindigkeit wird für Ihren gesamten UC-Plan sehr von Vorteil sein.

Über den Autor:
Carrie Higbie hat über 30 Jahre Erfahrung in der Computer- und Netzwerk-Branche. Derzeit arbeitet sie bei The Siemon Company. Sie ist bei IEEE, TIA und anderen Standardgremien aktiv und ständig bemüht, die Endanwender-Community von der Wichtigkeit einer qualitativ hochwertigen Infrastruktur zu überzeugen. Carrie ist mit den Zertifikaten RCDD/LAN Specialist von BICSI, MCNE von Novell und diversen anderen ausgezeichnet.

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Artikel wurde zuletzt im Mai 2015 aktualisiert

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