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IoT und NFC: Vier Gründe, warum das IoT NFC braucht

Es gibt mehrere Gründe, warum sich IoT (Internet of Things) und NFC (Near Field Communication) ergänzen. Stromlose Geräte lassen sich so verbinden.

Bequemlichkeit. Bessere Sicherheit. Energieeinsparung. Tracking der Gesundheit und der Fitness. Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) stellt diese Vorteile bereits zur Verfügung, wenn jemand in Wearables, verbundene Security-Systeme, Thermostate, intelligente Beleuchtung und eine wachsende Zahl an kommerziellen Anwendungen investiert hat. Laut einer Meldung von Juniper Research werden wir es in drei Jahren mit 38 Milliarden verbundenen Geräten zu tun haben.

Wohin führt die Reise der ersten Anwender und frühen Anwendungen?

Es müssen immer noch Herausforderungen gelöst werden, die eine großflächige Akzeptanz beflügeln. Wie aktivieren Sie zum Beispiel ein Gerät ohne Anwenderschnittstelle? Ohne ein Interface wissen verbundene Objekte nicht, was der Anwender eigentlich will. Zu den weiteren Bedenken gehört die IT-Sicherheit in einem offenen Netzwerk. Die größte Herausforderung ist allerdings, die ganzen stromlosen Geräten ohne Internetverbindung mit IoT unter einen Hut zu bekommen.

Die letzte schwierige Herausforderung liegt speziell im intelligenten Eigenheim (Smart Home). Einen guten Überblick zur Situation liefert hier das White Paper Simplifying IoT: Connecting, Commissioning and Controlling with NFC; NFC Makes the Smart Home a Reality. Das White Paper stellt dar, wie Geräte für das Smart Home von Near Field Communication (NFC) profitieren. Sie finden im Dokument fünf Seiten, die Beispiele mit realen Anwendungsfällen für NFC und IoT aufzeigen.

Ich glaube, dass NFC vier Leistungsmerkmale mit sich bringt, die zu einer breiten Annahme von IoT führen.

  1. Die Möglichkeit, das Unverbundene zu verbinden: NFC löst die Probleme für stromlose Objekte, die keinen Zugriff auf das Netzwerk haben. Embedded NFC Tags in diesen stromlosen Objekten erlauben es, dass Intelligenz praktisch überall eingesetzt werden kann. Berühren Sie ein Gerät mit aktiviertem NFC, um eine URL zu öffnen und Inhalte zu erhalten, um damit die Anwendererfahrung zu verbessern.
  2. Anwenderkontrolle mit ausdrücklichen Absichten: NFC bietet die einfachste und intuitivste Möglichkeit, herauszufinden, welche Aktion ein Anwender ausführen möchte. Durch NFC kann der Anwender IoT kontrollieren, indem er Verbindungen nach eigenem Wunsch wählt und aktiviert.
  3. Einfacher Zugriff auf das Netzwerk und das Teilen von Daten: Durch NFC wird das Verbinden von Geräten einfach und intuitiv. Es sind keine langwierigen Handshakes oder Eingabe von Daten notwendig. Berühren Sie Ihr Gerät mit aktiviertem NFC und schon sind Sie damit verbunden. Im Anschluss können Sie die Vorteile des IoT genießen.
  4. Datensicherheit auf mehreren Ebenen: Böswillige Hacker können ein offenes Netzwerk kompromittieren. NFC löst dieses Problem für IoT-Anwender durch Funktionen, die potenzielle Lauschangriffe limitieren. Außerdem stehen weitere einfach zu implementierende Optionen zur Verfügung, mit denen sich je nach Anwendungsfall zusätzliche Schutzmaßnahmen nutzen lassen.

Near Field Communication bietet die Funktionen und Optionen, um eine wichtige Komponente für IoT-Geräte zu sein. Damit steht einer Akzeptanz auf breiter Ebene nichts mehr im Wege. NFC bringt das IoT auch zu stromlosen Geräten, da sich das Unverbundene verbinden lässt. Weiterhin sind IoT-Geräte mit NFC unter der Kontrolle des Anwenders. Mit einer einfachen Berührung ist eine Benutzung kinderleicht und darüber hinaus gibt es diverse Security-Möglichkeiten.

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Artikel wurde zuletzt im September 2016 aktualisiert

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