„Da werden die Geschütze schon einmal hochgefahren“, sagt Jens Leuchters, Geschäftsführer beim Netz-Carrier und Dienstleister Interoute. Das Unternehmen mit mehr als 55.000 Kilometern eigener Glasfaser und acht Rechenzentren, bietet selbst Cloud-Services an. Bei der Aussage sieht Leuchters bereits die Anwälte Stellung beziehen, wenn es um das Ausfechten von Service Level Agreements (SLAs) geht.
Denn das ist eine schwierige und noch wenig ausgegorene Angelegenheit, wenn Daten, die Infrastruktur und das IT-Management in eine Cloud ausgelagert werden und die Dienstleister solche Services ihrerseits einkaufen. Die Komplexität einer Cloud in Vertragstexte zu packen, könnte zu einem großen Schlachtfeld für Firmenanwälte werden.
Zum Beispiel könne es günstiger für den Outsourcer sein, Strafen dafür zu zahlen, wenn ein Service nicht das hält, was er dem Kunden verspricht, als die hohe Qualität einzukaufen. Wie sichert sich der Kunde, der Outsourcer, die Lieferanten ab? Geht das überhaupt?
Diese Probleme taucht unter der Nummer fünf der sezierten (Miss)Verständnisse auf. Davor bezieht Leuchters Stellung zu:
Das Video-Interview mit SearchNetworking-Redakteurin Ulrike Ostler dauert rund 22 Minuten.
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