01.08.2007 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel
Alcatel-Lucent und Aruba Networks arbeiten zusammen an einer „Unified Mobile Solution for Enterprise“. Der europäische Netzwerkspezialist und der amerikanische Sicherheitsexperte gründen ein Joint Venture, um geschäftskritische Unternehmens-Infrastrukturen für mobile Mitarbeiter besser zugänglich zu machen und gleichzeitig zu schützen.
Alcatel-Lucent plant, ein User-abhängiges Regel-Management von Aruba in der nächsten Generation von LAN-Switches, Unified-Messaging- und Teleconferencing-Systemen sowie Mobile-Access-Switches einzusetzen. Damit würde die Durchsetzung von Regeln auch beim Roaming zwischen verschiedenen Zugangstechniken erhalten bleiben.
Die geplante Lösung soll Benutzer identifizieren und authentifizieren, unabhängig vom gewählten Netzwerkzugang. Dabei wird auch die Durchsetzung regelbasierter Management-Funktionen angestrebt. Das Joint Venture konzentriert sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Hardware und Softwaremodulen, die sichere WLAN-Switching-Funktionen in Alcatel-Lucents Lösungen der nächsten Generation implementieren.
Der Netzwerkspezialist will Arubas Secure-Mobile-Technologie mit eigener kabelgebundener Netzwerkinfrastruktur und der Collaboration-/Communication-Applications-Suite verbinden. Mit der daraus resultierenden Plattform sollen Unternehmen jeder Größe die Vorteile von WLAN und Remote-Access nutzen können, ohne die Sicherheit ihres unternehmenskritischen Netzwerkverkehrs zu gefährden.
Die anwenderfokussierte Policy-Regelung von Aruba macht Unternehmensnetzwerke und -applikationen für mobile Mitarbeiter sicher erreichbar – unabhängig vom genutzten Zugangsnetzwerk. Anstatt Regeln mit Ports oder Hardware zu verknüpfen, werden bei Arubas Lösung für jeden Nutzer eigene Policies erstellt. Dadurch wird die Auswahl der Verbindung vollständig dem Benutzer überlassen.
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