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Marktforscher prognostizieren in den kommenden Jahren eine Migrationswelle auf SAP ERP. Einen Grund dafür dürfte das Auslaufen älterer Wartungsverträge bieten. Wenngleich SAP selbst stets auf den hohen Innovationsgrad der Software hinweist, insbesondere durch das Prinzip einer serviceorientierten Architektur, liegt nach Angaben des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC) der Schlüssel für die Migration bei den meisten Anwendern tatsächlich in der Wartung.
Ohnehin ist die Nutzen- und Leistungsmessung von SAP-Systemen eine Maßnahme, die in regelmäßigen Abständen zu wiederholen ist. Schließlich können sich damit Unternehmen versichern, dass die Investition zur Wertschöpfung beiträgt und nicht im Kostenchaos endet. Das West-Trax-Tool soll auch hierbei helfen. Die Datenbank erlaubt einen Branchenvergleich.
Dafür werden die Erfahrungswerte aus vergleichbaren Systemen der jeweiligen Branche in Relation zur den vorgenommenen Eingaben gesetzt. Das erlaubt, dass der Algorithmus vor allem branchenspezifische Besonderheiten, den Release-Stand sowie das Alter der SAP-Installation berücksichtigt.
Wo das Werkzeug an seine Grenzen stößt, greift nach Anbieterangaben die Methode. Nach Angaben der Analysten von der Experton Group setzt etwa Data Process, der interne IT-Dienstleister der K+S-Gruppe die Methode „KPI-Scan“ ein. Der Anbieter von Anbieter von Spezial- und Standarddüngemitteln mit 12.000 Mitarbeitern hat in einem Assessment-Projekt gegen Ende 2006 sein SAP-System von der Experton Group und dem Dienstleister West Trax auf Möglichkeiten der Verbesserung untersuchen lassen.
Im Vergleich mit den anderen Systemen stellte sich heraus, dass die Performace des Systems gut war – trotz umfangreicher Geschäftsprozesse, die mit SAP-Sofware abgebildet werden. Möglichkeiten der Verbesserung sahen die Berater trotzdem, hauptsächlich indem das Maß an Eigenentwicklungen heruntergefahren und der Nutzungsgrad der Individualsoftware, der Trigger und Background-Jobs überprüft wird.
Bis zu diesem Zeitpunkt verringerte sich als Folge die Zahl der Eigenentwicklungen von 9.000 auf 6.000. Zugleich stieg der Grad an Standardsoftware Marke SAP um sechs Prozent.
posted am 30.07.2010 um 15:06 von wackel_mal_am_kabel
posted am 30.07.2010 um 14:51 von Checkpoint
posted am 29.07.2010 um 10:23 von Oliver_D
posted am 29.07.2010 um 09:02 von nicht registrierter User
posted am 28.07.2010 um 12:40 von nicht registrierter User
(nicht registrierter User)
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