In der Informationstechnologie bezieht sich das Wort Clustering auf die Nutzung gekoppelter Computer, typischerweise Server, PCs oder UNIX-
Cluster kommen bei der dynamischen Lastverteilung zum Einsatz, um eine granulare Skalierbarkeit zu ermöglichen. Je nach Last lassen sich Knoten zu- oder abschalten. Eine Webseite wird bei einem "Manager"-Server angefordert, der dann festlegt, an welchen von mehreren identischen oder sehr ähnlichen Webservern die Anforderung weitergeleitet werden soll. Durch die Webfarm (so heißt eine Konfiguration dieser Art in der Fachwelt) kann der Traffic schneller verarbeitet werden.
Zweites Einsatzgebiet ist die Hochverfügbarkeit von Anwendungen. Mit robuster redundanter Server-Hardware lässt sich mit einem Cluster die Verfügbarkeit des Systems auf
Drittes Einsatzgebiet sind
Ein frühes und bekanntes Beispiel dafür war das Beowulf-Projekt, bei dem einige Standard-PCs zu einem Cluster für wissenschaftliche Anwendungen zusammengefügt wurden.
Clustering gibt es seit den 1980ern, als es bei DECs VMS-Systemen eingeführt wurde. IBM Sysplex ist ein Cluster-Ansatz für ein Mainframe-System. Microsoft, Sun Microsystems und andere, führende Hard- und Software-Unternehmen bieten Clustering-Pakete an, die sowohl Skalierbarkeit als auch Verfügbarkeit bieten. Wenn das Datenverkehrsaufkommen steigt oder sich die Notwendigkeit einer höheren Verfügbarkeit ergibt, werden einige oder alle Komponenten des Clusters vergrößert oder ergänzt.







