Definition

Unified Threat Management (UTM)

Als UTM (Unified Threat Management) bezeichnet man ein umfassendes Security-Produkt, das Schutz vor mehreren Bedrohungen bietet. Ein UTM-Produkt enthält in der Regel eine Firewall, eine Antiviren-Software, Filtern von Inhalten und einen Spam-Filter. Das Ganze wird in einem einzigen Paket ausgeliefert. Der Begriff wurde ursprünglich von IDC geprägt. Die Firma beschäftigt sich mit Marktanteilsdaten, Analysen und bietet dazugehörige Services an. Zu den UTM-Herstellern gehören unter anderem Cisco, Check Point, Dell Sonicwall, Fortinet, Genua, Juniper Networks, Sophos und Symantec.

Die hauptsächlichen Vorteile von Unified Threat Management sind Einfachheit sowie simple Installation und Verwendung. Weiterhin lassen sich alle Security-Funktionen oder -Programme gleichzeitig auf dem Laufenden halten und können kontinuierlich mit Updates versorgen. Die Bedrohungen via Internet werden immer ausgeklügelter und ihre Vielfalt und Komplexität wächst. UTM-Produkte lassen sich maßschneidern, um mit den Bedrohungen Schritt zu halten. Somit müssen Systemadministratoren nicht mehrere Security-Programme gleichzeitig und langwierig warten.

Artikel wurde zuletzt im Mai 2014 aktualisiert

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