Definition

Hybrid SDN

Diese Definition ist Teil unseres Essential Guides: Einführung in Software-defined Networking (SDN)

Als Hybrid SDN (Software-defined Networking) bezeichnet man eine Umgebung, in der traditionelle Netzwerk-Komponenten und SDN-Protokolle gleichzeitig zum Einsatz kommen. Hybrid SDN als Mischform erlaubt es Netzwerk-Technikern, neue SDN-Technologien wie OpenFlow mit etablierten Umgebungen zu kombinieren. Ein kompletter Ersatz der Netzwerk-Architektur ist bei Hybrid SDN somit nicht notwendig.

In einer Hybrid-SDN-Umgebung haben Techniker die Möglichkeit, SDN-Technologien und Standard-Switching-Protokolle simultan auf physikalischer Hardware laufen zu lassen. Ein Netzwerk-Manager kann die SDN-Steuerebene (Control Plane) konfigurieren, dass sie bestimmte Netzwerk-Datenflüsse erkennt und kontrolliert. Traditionelle und verteilte Netzwerk-Protokolle sind für den Rest des Traffics zuständig.

Der OpenFlow-Standard v1.3 (PDF) beinhaltet Spezifikationen für hybride Interaktionen zwischen OpenFlow- und Nicht-OpenFlow-Traffic. Dieser wurde implementiert, um frühe SDN-Migration zu ermöglichen. Er deklariert zwei Arten von OpenFlow-kompatiblen Switches: reines OpenFlow und Hybrid. Hybride OpenFlow-Switches unterstützen sowohl OpenFlow als auch traditionelle Ethernet-Switching-Technologie. Viele Hersteller von Netzwerk-Hardware bieten die Möglichkeit, die eigenen Produkte in einem hybriden Modus laufen lassen zu können.

Diese Definition wurde zuletzt im November 2013 aktualisiert

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