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Wie reagieren, wenn der UC-Provider übernommen wird?

Der UC-Markt ist von Konsolidierung geprägt. Somit kann es vorkommen, dass Ihr Provider akquiriert wird. Deswegen sollten Sie sich entsprechend darauf vorbereiten.

Im UC-Umfeld (Unified Communications) sind derzeit Konsolidierungen gang und gäbe. Einige Unternehmen fragen sich vielleicht, was passiert, wenn der eigene UC-Provider aufgekauft wird.

Die nachfolgenden drei Anregungen sollen Ihnen helfen, auf so ein Szenario entsprechend vorbereitet zu sein.

1. Reagieren Sie nicht aus reiner Panik

Stellen Sie sich auf aggressive Verkaufsstrategien seitens der Konkurrenz Ihres UC-Providers ein, wenn sich dieser an einem Schwachpunkt befindet. Sie werden ihnen raten, umzusteigen. Das ist Teil der Evolution auf dem Markt, aber es betrifft derzeit vor allen Dingen Unified Communications. Im Moment wachsen alle Unternehmen nur langsam durch Akquisition neuer Kunden.

Immer wenn ein Unternehmen wechselwillig ist und den UC-Provider möglicherweise ändern möchte, dann ist die Konkurrenz sofort zur Stelle. Sie merken das daran, wie sehr die anderen Anbieter um Ihre Gunst buhlen. Häufig wird die Glaubwürdigkeit und die Stabilität Ihres Anbieters angezweifelt.

Stellen Sie sich darauf an, dass die Konkurrenz Ihres Providers Misstrauen sähen will. Die Mitstreiter bieten oft eine schnelle Lösung und wollen Sie auf Ihre Seite ziehen, bevor sich die Situation noch weiter verschlechtert.

2. Berücksichtigen Sie, wie sich andere UC-Anbieter auf Ihr Unternehmen auswirken

Möglicherweise nutzt Ihre Firma schon sehr lange denselben UC-Provider und Netzwerkelemente sind damit eng verwoben. Eine Akquisition könnte nachhaltige Auswirkungen haben, wenn Sie den Anbieter wechseln müssten. Bereiten Sie sich darauf vor, indem Sie die bestmöglichen Szenarien in Betracht ziehen, bezogen auf die eingesetzten Netzwerkanbieter. War der Prozess für die gesamte Integration komplex, würde sich ein UC-Service eignen, den die eben genannten Anbieter im Portfolio haben. Sie sind natürlich bereits gut integriert.

3. Sehen Sie auch Optionen an, die nicht von den Vertriebspartnern stammen

Es gibt derzeit sehr viele UC-Angebote auf dem Markt. Deswegen sollten Sie sich nicht auf die Provider festnageln lassen, die Ihr Vertriebspartner im Angebot hat und ausschließlich unterstützt. Auch diese werden die Konsolidierung von Anbietern zu spüren bekommen. Sind die Optionen der Vertriebspartner auf bestimmte UC-Provider begrenzt, dann gibt es logischerweise weniger Alternativen. Sollte das der Fall sein, liebäugeln Sie auch mit anderen Vertriebspartnern. Damit sind solche gemeint, die UC-Provider unterstützen, die sich im Falle eines Wechsels am besten für Ihr Unternehmen eignen.

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2017 aktualisiert

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