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Was ist der Unterschied zwischen einer IP-Adresse und einer physischen Adresse?

Die IP-Adresse wird vom Betriebssystem konfiguriert. Die physische Adresse, auch MAC-Adresse genannt, befindet sich im ROM der Netzwerkkarte.

Wie unterscheidet sich eine physische Adresse von einer IP-Adresse?

Jedes Netzwerkgerät besitzt zwei verschiedene Typen an Adressen. Eine nennt sich logische Adresse, die in den meisten Fällen die IP-Adresse ist. Die andere heißt physische Adresse, die man auch als MAC-Adresse kennt.

Die IP-Adresse ist eine Adresse, die an das Netzwerkgerät gebunden ist. Zum Beispiel wird sie bei einem Computer via Software konfiguriert. Bei einem mit Windows betriebenen PC erlaubt das Betriebssystem dem Anwender, die IP-Adresse für jede Workstation selbst zu konfigurieren. Mithilfe dieser IP-Adresse können Programme, die das Netzwerk nutzen, mit anderen Hosts kommunizieren. Dazu gehören zum Beispiel Internet Explorer, Mozilla Firefox, Outlook und so weiter. Die IP-Adressen befinden sich im siebten Layer des OSI-Modells.

Die MAC-Adresse ist die Hardwareadresse der Netzwerkkarte im PC und sie ist einzigartig. In einem lokalen Netzwerk sollten zwei Geräte niemals die gleiche MAC-Adresse besitzen. Trifft dieser sehr unwahrscheinliche Fall dennoch ein, kommt es bei diesen beiden Geräten zu massiven Problemen mit der Kommunikation.

Während der Herstellung wird in das ROM der Netzwerkkarte eine spezielle MAC-Adresse gebrannt. Bei Ethernet-Geräten ist die MAC-Adresse 48 Bit lang. Davon sind 46 Bit für die Adressvergabe nutzbar. Damit ergeben sich 246 Möglichkeiten, also über 70 Billionen mögliche verschiedene MAC-Adressen. Die Adressen werden jedoch in Blöcken an die Hersteller vergeben, die 24 Bit für die Adressvergabe nutzen können. Sobald seine möglichen 16 Millionen Nummern „aufgebraucht“ sind, fängt der Hersteller wieder von vorne an. 

Es ist aufgrund der hohen verfügbaren Adresszahl sehr unwahrscheinlich, dass jemand zwei Netzwerkkarten von einem Anbieter kauft und diese die gleichen MAC-Adressen besitzen. Bei integrierten Netzwerkkarten von PCs und Notebooks lässt sich die MAC-Adresse manchmal auch im BIOS manuell ändern. Halten wir also fest, dass eine IP-Adresse eine logische Adresse ist, die das Betriebssystem konfiguriert. Die MAC-Adresse hingegen ist eine Hardwareadresse, die während des Herstellungsprozesses im ROM oder BIOS verankert wird.

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Artikel wurde zuletzt im Mai 2015 aktualisiert

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