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Warum verwenden nicht mehr Unternehmen WebRTC?

Firmen setzen oftmals nicht auf WebRTC, weil sie Vorurteile und Bedenken haben. Sie sollten aufgeschlossen sein, auch wenn es Alternativen gibt.

Viele Unternehmen haben Bedenken in Sachen WebRTC (Web Real-Time Communications), die oft auf Missverständnissen basieren. Diese Befangenheit hindert viele Anwender daran, WebRTC an sinnvoller Stelle einzusetzen.

Die Akzeptanz von WebRTC steigt auf breiter Front. Facebook wickelt darüber mehr als eine Million Anrufe pro Tag über seine Messenger-App ab. Google Hangouts setzt ebenfalls auf WebRTC. Slack hat es für seinen Sprachanruf-Service übernommen und Atlassin setzt in HipChat darauf. Das ist nur eine kurze Aufzählung. Das ist nur eine kurze Aufzählung aus mehr als 1.000 Anbietern und Projekten, die WebRTC in irgendeiner Form im Einsatz haben.

Ein Hauptgrund, warum Leute WebRTC nicht einsetzen, ist die mangelnde Unterstützung seitens Internet Explorer. Microsoft hat Unterstützung für WebRTC in Skype und im Edge Browser angekündigt, portiert aber den Support nicht auf den Internet Explorer. Dieser Browser ist aber gerade in Unternehmen noch sehr weit verbreitet. Was sind also die Alternativen?

Wenn Sie mit Flash liebäugeln, dann schlafen Sie noch einmal drüber. Google stellt die Unterstützung für Flash in Google Chrome ein. Das bedeutet, dass Sie für moderne Webbrowser auf eine andere Technologie setzen müssen.

Plug-ins sind auch ein Relikt aus der Vergangenheit. Sie existieren natürlich immer noch, aber das Verfahren fühlt sich angestaubt an. Eine korrekte Implementierung auf den unterschiedlichen PCs ist auch nicht immer reibungslos. Durch WebRTC benötigen die Anwender keine Plug-ins mehr. Sie können natürlich Erweiterungen für Browser verwenden, die andernfalls kein WebRTC unterstützen. Das ist äquivalent zur Nutzung anderer Technologien für ihre VoIP-Services (Voice over IP).

Eine weitere Alternative erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es geht um native Anwendungen für PCs, die allerdings mithilfe des Chromium Embedded Frameworks oder des Electron App Frameworks entwickelt werden. Damit müssen Sie nicht ganz von vorne anfangen. Chromium ist sozusagen die Open-Source-Komponente von Google Chrome. Damit können Sie webbasierte PC-Anwendungen entwickeln, die plattformübergreifend auf Windows, Mac OS und Linux laufen. Durch diese Option können Unternehmen ihren Kunden eine Anwendung oder App für den WebRTC-basierten Service anbieten, sollte der Standard-Browser WebRTC nicht unterstützen.

Bedenken Sie, dass Sie selbst die größte Hürde bei der Akzeptanz von WebRTC sind. Das gilt vor allen Dingen dann, wenn Sie mit Abwarten und Tee trinken an die Sache herangehen.

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Artikel wurde zuletzt im Januar 2017 aktualisiert

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