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BYOD-Richtlinien bringen Herausforderungen beim Testen von Mobil-Apps

In vielen Unternehmen gibt es BYOD-Richtlinien. Diese können aber nicht immer dafür sorgen, dass mobile Apps problemlos funktionieren.

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MDM

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Wie wirkt sich das Mitbringen eigener Geräte (BYOD) auf Tests mobiler Apps in Unternehmen aus?

Das ist eine ziemlich aktuelle Frage für mich. Für Projekte zum Test mobiler Apps in Unternehmen benötigt man eine...

Reihe von Geräten und Konfigurationen, um das Prinzip „Bring your own device“ (BYOD, Bring dein eigenes Gerät) zu ermöglichen, das in vielen Organisationen bereits eingeführt ist. Können wir vorhersagen, welche Wechselwirkungen das mit anderen Apps bringt? Ich bin mir nicht sicher.

Man kann natürlich Simulatoren und Emulatoren einsetzen. Man kann "saubere“ Geräte bereithalten, auf denen nur die offiziellen und abgesegneten Apps installiert sind. Man kann alles mit offiziellen Richtlinien überziehen, und vorschreiben, was auf firmeneigene Mobilgeräte geladen werden darf und was Mitarbeiter während der Arbeitszeit mit eigenen Geräten tun oder nicht tun dürfen. All das sind relativ normale Vorgänge in großen, traditionell strukturierten Unternehmen, die mit BYOD-Richtlinien arbeiten.

Das ist schön und gut – bis Engpässe auftreten. Zum Beispiel könnte es mehr zu testende mobile Anwendungen geben als offizielle Geräte. Ich weiß, dass Simulatoren hier helfen können. Doch wenn die Frage lautet „Wie gut funktioniert etwas auf dem Gerät“, dann geht nichts über das Ausführen genau darauf. Früher oder später fehlt also Hardware. Es fehlt an Personal mit den Fähigkeiten und Kenntnissen, sich darauf schnell und effizient einzustellen. Und es fehlt an Zeit.

Einschränkungen für das Verwenden persönlicher Geräte für App-Tests sind manchmal sinnvoll. Sagen wir, Sie stehen gerade an vorderster Front bei der Entwicklung der nächsten Killer-App. Sollten Mitarbeiter dann Prototypen davon auf ihr Smartphone laden und mit nach Hause nehmen dürfen? Zunächst klingt das nach einer guten Idee. Was aber, wenn die Kinder es in die Finger kriegen oder wenn das Smartphone aus der Tasche fällt? Es gilt hier eine Reihe unschöner Szenarien zu vermeiden.

Andererseits: Wenn Zeit und Ressourcen (Geräte zum Test der neuen, coolen App) fehlen – was kostet es dann, wenn jemand bereit ist, die eigene Hardware, die eigene Zeit und die eigene Mobilfunk-Rechnung zur Verfügung zu stellen? Wie wichtig ist es, zu wissen, ob die neue App sich problemlos mit Angry Birds und anderer Software verträgt, die nicht zur Firmen-Umgebung gehört? Müssen wir herausfinden, ob unsere App das Gerät des Mitarbeiters mit seiner speziellen Version und Konfiguration zum Absturz bringt?

Wo liegt hier der richtige Mittelweg? Was ist für Ihre Organisation die richtige Antwort? Ich vermute, beides hängt stark von den Umständen ab.

Artikel wurde zuletzt im Januar 2013 aktualisiert

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